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TERRE DES FEMMES Schweiz sieht ihre Befürchtungen bestätigt

In beiden Räten sind die Frauenanteile voraussichtlich zurückgegangen. Die angestrebten 30% konnten auch im Nationalrat mitnichten erreicht werden. Eher müssen wir davon ausgehen, dass statt den bisherigen 29.5% im Nationalrat, nur mehr 25.5% Frauen sind und im Ständerat die bisherigen 8 Sitze nicht gehalten werden können.

Für die Wahlen 2011 war ein allgemeiner Rechtsrutsch befürchtet worden, sowie ein Rückgang der bisher erreichten Frauenmandate in den beiden Räten des Schweizerischen Parlamentes.

Die Stärkung der Mitte hat zwar den befürchteten Rechtsrutsch abgefedert und auch eine weitere Polarisierung zwischen Rechts und Links wurde verhindert, was sich hoffentlich in einem gemässigten Tonfall im Parlament niederschlagen wird. Trotzdem darf die Konzentration auf die Mitte Parteien nicht darüber hinwegtäuschen, dass die konservativen Kräfte im Parlament gestärkt worden sind.

Die Auswirkung des neuen Parlamentes auf die Arbeit von TERRE DES FEMMES Schweiz ist noch nicht absehbar. Generell muss jedoch davon ausgegangen werden, dass es Gleichberechtigungsanliegen und die Besserstellung von Migrantinnen in der kommenden Legislatur nicht leichter haben dürften.

Um die erreichten Fortschritte nicht zu gefährden und wenigstens nicht hinter den Status Quo zurückzufallen, möchte TERRE DES FEMMES Schweiz auch in Zukunft eng mit den gewählten Parlamentarier_innen zusammenarbeiten und sich für ihre Anliegen einsetzen.